Glyphosat – Round Up: Sofortiger nationaler Ausstieg !

Fernand Etgen spricht medial von einer nationalen Exit-Strategie, möchte das umstrittene Herbizid verbieten und hat Angst vor der EU, da er meint, dass die EU Luxemburg ansuchen würde, falls wir uns für diesen Weg entscheiden.


Wenn Minister vor der EU anfangen zu zittern, dann sind sie fehl am Platz in einer Landesregierung. Diese krampfhafte Panikhaltung gegenüber der EU ist als Luxemburger Minister keinesfalls zu akzeptieren! Das Wohl der Bürger und allen Menschen hat oberste Priorität. Wenn der Minister diese Bürde nicht tragen kann ist er höflichst gebeten abzudanken.


Die Monsanto Lobbyisten müssen weltweit bekämpft werden und Luxemburg steht mitten drin. Es ist unverantwortlich wie auch Luxemburg mit der Gesundheit und den Verbraucherrechten seiner Bürger spielt.


Die FÖDP ist jedenfalls an der Seite von Herrn Alex Bodry und wird mit jeglichen zur Verfügung stehenden Mitteln jeden daran hindern Glyphosat weiter zu benutzen, falls es sein muss mit nationalen und internationalen ökologischen Gruppierungen und Manifestationen.


Wir wissen, dass das Glyphosat zum katastrophalen Artensterben in der Agrarlandschaft beiträgt und wahrscheinlich krebserregend beim Menschen ist, so die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation.


Gemeinsam mit allen Bürgern und allen Parteien müssen wir gegen das Benutzen des Pflanzengifts Glyphosat protestieren und ankämpfen. Wir können uns alle bei Deutschland und Herrn Christian Schmidt bedanken, dass die Wiederzulassung durchgesetzt wurde. Deren Politiker scheint die Gesundheit ihrer Bürger gleichgültig zu sein, oder wurden sie von den Monsanto Lobbyisten auf politischer Ebene gekauft?


Die EU nimmt mit der Wiederzulassung des Ackergifts Glyphosat Kollateralschäden für Mensch und Natur in Kauf. Das ist ein Skandal !!


Zusammen mit einer Mehrheit der Luxemburger Bevölkerung fordert die FÖDP eine notwendige nationale Lösung. Man sollte und könnte dem Beispiel Frankreichs folgen.


Der Einsatz des Pflanzengifts Glyphosat muss binnen der nächsten 12 Monate vollständig verboten werden!

Die FÖDP fordert ein Verbot für:

  1. den Einsatz in Natur- und Wasserschutzgebieten,
  2. den Einsatz unmittelbar vor einer Ernte,
  3. den Einsatz im öffentlichen Raum wie Parkanlagen und Spielplätze,
  4. den Einsatz im Privatgebrauch.




Wir danken Ihnen, Frau Gesundheitsministerin, für Ihre Kooperation und verbleiben mit freundlichen Grüssen und besonderer Hochachtung.




Dateianhang
Offener Brief: 29112017_foedp_ol_glyphosat.pdf
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    Kommentare 1

    • Wir produzieren das Doppelte an Lebensmitteln für die Weltbevölkerung.
       
      Das bedeutet das wir die Hälfte von den produzierten Lebensmitteln wegwerfen oder als Beimengung für "Biokraftstoffe" verschwenden.


      Wir könnten komplett auf Glyphosat und chemische Dünger verzichten ohne das ein Mensch auf der Welt Hunger leiden müsste.


      Die Produktion von Lebensmitteln ist heute zu einem mehr oder weniger perversen Wachstums- und Renditemarkt mutiert, der immer weniger mit dem ursprünglichen Sinn zu tun hat, den Menschen gesunde Lebensmittel zur Verfügung zu stellen.


      Die Wirtschaft ist in allen Sparten zu einem eigenen Kreislauf mutiert, die immer weniger zum Ziel hat dem Menschen gesunde Lebensmittel und nachhaltige Produkte zur Verfügung zu stellen.


      Die Wirtschaft kann mit ihrer Produktion sogar dem menschlichen Leben schaden oder es sogar zerstören.


      Doch es gibt Alternativen.


      Wir könnten schon heute auf viele Arbeitsplätze verzichten, wenn wir austeigen aus dem (politischen) Fetisch des expotentiellem Wirtschaftswachstums auf Kosten der folgenden Generationen.


      Von Rechts nach Links schreien alle nach Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen.


      Geht es der Politik denn überhaupt um Arbeitsplätze?


      Oder geht es darum das die Kosten des Sozialstaates nicht explodieren und die Steuereinnahmen weiter sprudeln.


      Nach uns die Sintflut?


      Ist das Modell der Schaffung von Arbeitsplätzen und expotentiellem Wirtschaftswachstum noch zeitgemäß bei einer begrenzten Menge an Ressourcen?


      Wohl kaum, denn wir hinterlassen den folgenden Generationen einen vergiften, verseuchten Lebensraum, nur weil wir nicht los lassen können von veralteten Denkweisen.


      Dabei zeigt uns das krampfhalte Festhalten am expotentiellem Wachstum deutlich wie abhanden uns die veraltete Denkweise schon gekommen ist.


      Verzichten auf Wachstum heisst nicht, das wir an Knappheit leiden müssen, im Gegenteil wir haben die Chance neue sinnvolle Beiträge zur Allgemeinheit zu ermöglichen und innovative Gesellschaftsmodelle gestalten wie ein bedingungsloses Grundeinkommen und Freigeld als Ausweg der Zerstörung unseres Lebensraums auf Kosten der folgenden Generationen.


      Stors Marco


      storsm@gmail.com