Verkehrssicherheit in Luxemburg

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Seit dem 1. Juli 1995 müssen alle Führerscheinneulinge mit Wohnsitz in Luxemburg innerhalb von zwei Jahren nach Erwerb des Führerscheins (Stagezeit) der Kategorie B (PKW) und der Kategorie A2 (Motorrad) an einem eintägigen Fahrsicherheitslehrgang teilnehmen (Art. 83 Code de la route).
 
Da es sich um einen gesetzlichen Pflichtkurs und kein Testkurs handelt sowie lediglich den Fahrneulingen zu einer defensiveren und verantwortungsvollen Fahrweise zu verhelfen, würden wir uns freuen, dass dieser Fahrkurs in naher Zukunft für alle Führerscheinneulinge kostenlos angeboten wird.


In Luxemburg fristet der Fahrradhelm ein Schattendasein. Es gibt zur Zeit keine Radhelmpflicht. Viele Radfahrer sind in Verkehrsunfälle verwickelt, darunter Kinder, Jugendliche unter 18 Jahren sowie Erwachsene. Bei jedem zweiten Radfahrer ohne Radhelm kann bei einem Unfall eine Kopfverletzung die Todesursache hervorrufen.
 
Der Radhelm kann zwar keine Unfälle verhindern, aber das Risiko schwerer Kopfverletzungen deutlich verringern. Daher fordert die FÖDP eine Radhelmpflicht für jede Altersgrenze gesetzlich fest zu legen. Die Sicherheit unserer Bürger hat Vorrang.


In Luxemburg mag den meisten aufmerksamen Autofahrern aufgefallen sein, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung (Tempolimit) in den meisten Fällen, falls nicht sogar in allen Autobahntunneln bei 90 Km/h liegt. Die FÖDP würde sich freuen das Tempolimit vor, in und am Tunnelende auf 80 Km/h reduzieren zu lassen.
 
Auch gibt es in Luxemburg einige gefährliche Autobahntunneln. Zum Beispiel an dem luxemburgischen-deutschen Grenzübergang in Richtung Schengen – Route de la Sarre (Luxemburg) A13 und Perl (Deutschland). An diesem Tunnelende ergibt sich die Ausfahrt nach Schengen. Passt der Autofahrer am Tunnelende nicht auf und reduziert vorher bereits sein Autotempo, verpasst dieser die Ausfahrt und landet auf der Autobahnbrücke in Richtung Deutschland.
 
Bei solchen Autobahntunneln sollte, schon allein wegen der Sicherheit der Bürger und Unfallgefahr Blitzer installiert werden, denn eine Großzahl von Autofahrer halten sich nicht an die derzeitige 90 Km/h Regel.



Wir danken Ihnen, Herrn François Bausch, für Ihre Kooperation und verbleiben mit freundlichen Grüßen und besonderer Hochachtung.




Dateianhang
Offener Brief: OL05042018 - Verkehrssicherheit (DE).pdf
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