Neue EU-Richtlinien gegen Acrylamid

Bild: Pixabay

Schuld daran sind die neuen EU-Richtlinien gegen das als krebserregend geltenden Stoffes Acrylamid für die Herstellung und Verarbeitung von Kartoffelerzeugnissen, Brot und Feinbackwaren, Frühstückscerealien, Säuglingsnahrung, Kaffee und Kaffeeersatzprodukten.


Zu beachten ist, dass die neuen Regeln sich in erster Linie an professionelle Lebensmittelhersteller und -verarbeiter richten. Nach einer Umfrage die die FÖDP in den letzten Monaten In der luxemburger Gastronomie gemacht hat, findet man die Verordnung unverhältnismäßig, überflüssig und bürokratisch.


Es ist wichtig dass auch die Bürger ihr Bewusstsein stärken und bestimmte Regeln beim kochen und backen beachten und selbst vorsorgen.

Was ist Acrylamid überhaupt ?

Das Acrylamid gehört zur chemischen Gruppe der Amide. In reiner Form ist es ein weißes, geruchloses, kristallines Pulver, das in Wasser, Ethanol und Ether löslich ist. Es entsteht in der Maillard-Reaktion bei Überhitzung von Stärke, insbesondere beim Backen, Braten, Rösten, Grillen und Frittieren. Der wichtigste Ausgangsstoff für Acrylamid in Lebensmitteln ist die Aminosäure Asparagin, die vor allem in Kartoffeln und in Getreide vorkommt. Gefördert wird die Acrylamidbildung durch Zucker wie Fructose und Glucose.


Bei der Herstellung von Pommes frites kann durch zu hohe Temperaturen Acrylamid entstehen Besonders viel Acrylamid entsteht, wenn kartoffel- und getreidehaltige Lebensmittel trocken über 180 °C erhitzt werden. Die Acrylamidbildung beginnt allerdings bereits bei 120 °C, steigt jedoch bei 170–180 °C sprunghaft an. Hierbei reicht auch eine dünne, trockene Schicht, beispielsweise die gebräunte Oberfläche von Pommes frites oder eine Brotkruste. Und so enthalten alle Brote, Knäckebrot, Pommes frites, Kartoffelchips, aber auch Kaffee teilweise hohe Mengen an Acrylamid. Für die Kartoffel ist zu beachten, dass eine Lagerung unter 8 °C bezüglich Acrylamid fördernd wirkt; bei Lagertemperaturen von 4 °C steigt der Gehalt an Fructose stark an, was beim Braten und Frittieren zu höherer Acrylamidbildung führt.

Acrylamid gibt es aber auch noch in der Kosmetika.

Es kann als Verunreinigung von Polyacrylamid in Kosmetika auftreten, aber auch als Verunreinigung von z. B. Polyquaternium-7, das in Haarpflegeprodukten und Haarwaschmitteln verwendet wird.





Es ist schon bemerkenswert dass die gleiche EU trotz Krebsverdacht Glyphosat für weitere fünf Jahre erlaubt !!! 90% der Kartoffeln werden Weltweit mit Glyphosat besprüht und enthalten weitere Pestiziden, diverse Fette und Zucker von denen niemand spricht.



Copyright und Urheberrecht



Textrechte

Fräi Ökologesch Demokratesch Partei


Bildrechte

Pixabay: www.pixabay.com


Lizenzbestimmungen
CC-BY-NC-ND

    Kommentare